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Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen

Herzlich willkommen

Gruppentreffen und Corona

Liebe Selbsthilfeaktive,

am 01.03. traten gewisse Lockerungen in der Coronaverordnung in Kraft. Nach Überprüfung der Seite: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210307_Corona_auf_einen_Blick_Maerz.pdf  gelten diese auch für die Selbsthilfe – da sie nicht mehr explizit als „geschlossen“ aufgeführt wird.

Die SEKiS erhielt auf Rückfrage beim Sozialministerium Baden-Württemberg die Information, dass die aktuelle Coronaverordnung dahin gehend interpretiert werden kann, dass die Selbsthilfeangebote der sozialen Daseinsfürsorge dienen und unter Hygieneauflagen stattfinden dürfen.

Ferner konkretisiert das Referat 51 vom Sozialministerium:

„Die Veranstaltungen, die der sozialen Fürsorge dienen (z.B. Kinder- und Jugendhilfe) sind erlaubt, allerdings müssen Sie zwingend erforderlich sein. Selbsthilfeangebote, die der sozialen Fürsorge dienen, dürfen unter Hygieneauflagen stattfinden. Nach unserem Kenntnisstand ist eine Teilnehmerobergrenze nicht geregelt, die Zahl der TN orientiert sich an den örtlichen Voraussetzungen, die erforderlichen Hygieneregelungen und Abstandsgebote sind einzuhalten.

„Zwingend erforderlich und unaufschiebbar“ wird als erfüllt angesehen, wenn z. B. der mögliche (gesundheitliche) Schaden für die Gruppenteilnehmer bei Aussetzen oder Verschieben der Gruppensitzung groß wäre und die Unterstützung durch die Gruppe auch nicht in anderer Form, z. B. durch digitalen Austausch, ersetzbar ist.

Besonderer Hinweis: Die CoronaVO ist eine abstrakt generelle Regelung und muss auf den Einzelfall angewendet werden. Deshalb ist es leider nicht möglich, alle Selbsthilfegruppen im gleichen Licht zu sehen.


Allgemeiner Hinweis:

Im Moment zählen gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen als „zwingend erforderlichen und medizinisch notwendig“, wenn die Unterstützung der Gruppe nicht durch einen digitalen Austausch ersetzbar ist bzw. die Auswirkungen durch ein Aussetzen oder Verschieben der Sitzung für die Einzelnen zu gravierend sind. Jede Gruppe muss gemeinsam mit den Teilnehmer*innen für sich selbst einschätzen, ob dies zutrifft.

Wir empfehlen allen Selbsthilfegruppen verantwortlich und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der Gruppe und je nach Gruppenthema sorgsam abzuwägen, ob Sie aktuell Treffen durchführen möchten. Aufgrund der momentanen Lage gilt es gut abzuwägen, ob Treffen zwingend persönlich stattfinden müssen oder ob auf andere Weise Kontakt gehalten werden kann, zum Beispiel telefonisch, per Telefon- oder Videokonferenzen sowie bei Spaziergängen zu zweit an der frischen Luft, eventuell im rollierenden System.

Bei den Gruppentreffen ist neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen zu beachten, dass eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung erfolgen darf und die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen zur Nachverfolgung von Infektionsketten datenschutzkonform dokumentiert werden müssen.


Passen Sie auf sich bzw. auf einander auf und bleiben Sie gesund.

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